Glykolsäure vs. Milchsäure: Wahl eines sanften Peelingmittels

Alpha-Hydroxysäuren wirken, indem sie die Bindungen zwischen den Zellen der obersten Hautschicht lösen und so deren Abstoßung erleichtern. Glykolsäure hat eine kleinere Molekülstruktur, die eine tiefere Penetration in die oberen Hautschichten ermöglicht. Milchsäure ist größer und ihre Wirkung auf die äußerste Epidermisschicht beschränkt.

Die Wahl der richtigen Säure hängt von der Toleranz Ihrer Haut gegenüber diesen Mechanismen ab. Beide verbessern die Textur der Hautoberfläche und lassen Poren klarer erscheinen, indem sie Schmutz mechanisch entfernen.

  1. Oberfläche reinigen. Beginnen Sie mit einem sauberen, trockenen Gesicht. Jegliche Feuchtigkeit auf der Oberfläche kann die Aufnahme der Säure beschleunigen und die Wahrscheinlichkeit von Reizungen erhöhen. Verwenden Sie einen milden, pH-neutralen Reiniger, um Talg und Umweltschmutz zu entfernen.
  2. Gewählte Säure auftragen. Geben Sie eine kleine Menge der gewählten Formel auf ein Wattepad oder direkt in Ihre Handflächen. Tragen Sie sie gleichmäßig und in einer dünnen Schicht auf das Gesicht auf und vermeiden Sie dabei die unmittelbare Augenpartie und die Mundwinkel. Konzentrieren Sie sich auf Bereiche, in denen die Textur am stärksten ausgeprägt ist.
  3. Vollständige Absorption ermöglichen. Lassen Sie das Produkt ungestört auf der Oberfläche einwirken. Versuchen Sie nicht, es abzuwischen oder weitere Produkte aufzutragen, während die Säure einzieht. Diese Phase ermöglicht es dem Inhaltsstoff, auf den interzellulären Kitt einzuwirken.
  4. Eine einfache Feuchtigkeitscreme auftragen. Sobald sich die Haut trocken anfühlt, tragen Sie eine einfache, parfümfreie Feuchtigkeitscreme auf. Dies bildet eine Barriere zur Unterstützung der Integrität der Hautoberfläche. Wählen Sie eine Formel ohne zusätzliche Wirkstoffe, um unerwünschte Wechselwirkungen zu vermeiden.
  5. Zeitplan einhalten. Wiederholen Sie diesen Vorgang nicht öfter als zweimal pro Woche. Übermäßige Peeling ist ein häufiger Fehler, der die Hautbarriere beeinträchtigt. Beginnen Sie einmal wöchentlich, um Ihre individuelle Reaktion zu beurteilen.
Beim Peeling geht es um Konsistenz, nicht um Intensität.