Dickes Haar sicher binden ohne mechanische Haarbruch

Dickes Haar hat ein erhebliches Gewicht, was die mechanische Belastung des Haarschafts erhöht, wenn es zu einem Pferdeschwanz oder Dutt gebunden wird. Herkömmliche Gummibänder verursachen oft Mikrorisse oder Haarbruch aufgrund ihrer reibungsintensiven Zusammensetzung und übermäßigen Einschnürung. Um die Haargesundheit zu erhalten, ist es das Ziel, den Druck auf eine größere Fläche zu verteilen, anstatt ihn auf einen einzelnen Spannungspunkt zu konzentrieren.

Der Übergang zu schützenden Frisuren erfordert bewusste Materialwahl und eine Abkehr von Hochspanntechniken. Indem Sie abreibende Haarbänder durch weiche Alternativen ersetzen und die Art und Weise, wie das Haar gesammelt wird, anpassen, verhindern Sie die Bruchmuster, die häufig am Nacken und am Oberkopf auftreten. Konzentrieren Sie sich auf eine lockere Struktur und ein gleitfähiges Material.

  1. Die Einteilung vorbereiten. Das Haar sanft sammeln, ohne die Finger als Kamm zu verwenden. Einen Holzkamm mit breiten Zinken benutzen, um die äußere Schicht zu glätten. Dies verhindert, dass sich Knoten bilden, wenn Sie das Haar zurückziehen.
  2. Eine lockere Grundlage schaffen. Das Haar auf der gewünschten Höhe sammeln, aber den letzten Schlaufenloop nicht ganz durchziehen. Den Haarbund mit der nicht-dominanten Hand halten, um das Gewicht zu kontrollieren. Den Griff locker lassen, damit die Ansätze natürliche Bewegung zulassen.
  3. Das passende Haargummi auswählen. Ein Seiden- oder Satinschleifchen mit großem Umfang um den Haarbund wickeln. Sicherstellen, dass es locker genug ist, um einen Finger dazwischen zu schieben. Das Schleifchen nicht zum dritten Mal wickeln, wenn es starken Widerstand erzeugt.
  4. Das Volumen verteilen. Ist der Pferdeschwanz schwer, das Haar in zwei Abschnitte teilen und diese über die Oberseite des Gummis kreuzen. Eine große Haarklammer aus Celluloseacetat verwenden, um das Haar am Ansatz des Pferdeschwanzes zu befestigen. Dies verlagert das Gewicht des Haares vom Gummiband weg.
  5. Lösen und wechseln. Die Position des Pferdeschwanzes im Laufe des Tages ändern. Abwechselnd ein tiefer Nackenschwanz, ein mittelhoher Dutt und ein loser Zopf verhindern konstanten Druck auf dieselben Haarfollikel. Die Position alle paar Stunden wechseln.
Das Ziel ist es, den Druck auf eine größere Fläche zu verteilen und nicht auf einen einzelnen Punkt.